Aufgrund des stark erhöhten Bestellaufkommens kann es zu Lieferverzögerungen kommen. Mehr Infos zur aktuellen Lage.

0 Merkliste 0 Warenkorb

Sommer im Garten

Sommer im Garten kv

Dein Garten blüht, Tomaten & Co. sind reif, Dein Rasen sattgrün. Ernte die Früchte Deiner Arbeit – aber gönn Dir keine Pause. Denn im Sommer gibt es im Garten immer was zu tun. Was, wie, wo, das zeigen wir Dir.

Lesezeit 5 min. Zum Sortiment «Gartenpflanzen & Freilandpflanzen»

Gartenpflanzen im Sommer

Im Sommer spielt sich eben vieles draußen ab. Daher fällt draußen auch viel Arbeit an. Im Juni beginnt endlich der Frühsommer, dann blühen Holunder, Robinien und Sommerlinden. Außerdem findet die erste Heuernte statt. Im Garten gibt es jetzt richtig viel zu tun. Es kann gesäht, gepflegt und geerntet werden und die Hecken freuen sich über einen Sommerschnitt.

Damit der Garten nicht zum Dschungel wird, solltest Du regelmäßig Unkraut jäten. Wer sich das ersparen möchte, kann Bodendecker pflanzen setzen. Zum Beispiel Storchenschnabel, Immergrünchen, Waldsteinien oder Efeu sind besonders pflegeleicht und bringen viel Grün in den Garten.

Beet- und Balkonpflanzen im Sommer

Viele Beet- und Balkonpflanzen können an Ort und Stelle ausgesät werden. Ringelblumen, Wicken, Schleierkraut, Elfenspiegel, Kapuzinerkresse und Schmuckkörbchen eignen sich hierfür sehr gut.

Für alle Blühpflanzen gilt, dass sich die Blütezeit verlängern lässt, wenn die welken Blüten immer gleich entfernt werden. Das funktioniert sehr gut bei Balkonblumen, aber auch bei Rosen und anderen Ziergehölzen. Auch viele Stauden (mehrjährige, nicht verholzende Gartenpflanzen, die alljährlich aus ihren unterirdischen Pflanzenteilen austreiben) wie beispielsweise Rittersporn kann man mit einem Rückschnitt nach der Blüte zu einem zweiten Durchtrieb mit Blüte anregen.

balkonpflanzen im sommer

Zimmerpflanzen im Sommer schützen

Die Temperaturen steigen im Sommer. Das heißt, Du musst viel gießen. Aber vergiss nicht die Pflanzen, die in der Wohnung stehen. Auch sie haben aufgrund der höheren Temperaturen einen größeren Wasserbedarf. Gieße also nicht nur die Freilandpflanzen, sondern denke auch daran Deinen Zimmerpflanzen einen Extra-Schluck zu geben.

Vorsicht Sonnenbrand! Auch für Deine Zimmerpflanzen besteht Sonnenbrand-Gefahr. Das ist kein Scherz, denn wenn Zimmerpflanzen in der direkten Sonne stehen, können die Blüten und Blätter Schaden davontragen. Achte darauf, dass außer Kakteen und Sukkulenten keine Zimmerpflanzen in der prallen Sonne stehen.

Zimmerpflanzen Zu den Artikeln

Obst, Gemüse und Kräuter im Sommer

Je nachdem was Du angepflanzt hast, kannst Du von Mai bis September immer etwas ernten. Das heißt aber auch, dass Du den ganzen Sommer über was zu tun hast. Aber zunächst darfst Du Dich über die ersten Naschereien aus dem eignen Garten freuen. Die Erdbeeren eröffnen die Früchtesaison und können schon im Mai kräftig geerntet werden.

Tomaten sind die Diven im Gewächshaus und müssen besonders umsorgt werden. Stängel, die nicht selbsttragend sind, werden an Schnüren, Stäben oder Ähnlichem aufgeleitet. Beim wöchentlichen Nachleiten werden auch gleich die jungen Seitentriebe aus den Blattachseln gebrochen. Dieses «Ausgeizen» sollte man durchführen, sobald die Triebe zu fassen sind, spätestens aber, bevor sie 10 cm lang sind. Kranke und vergilbte Blätter werden auch herausgenommen. Zur besseren Belüftung der Pflanzen entfernt man auch die unteren Blätter der Tomatenpflanze, jedoch werden die Fruchttrauben nie freigelegt, da die Früchte nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden sollen.

Aufgeleitete Gewächshausgurken werden bei Erreichen der Dachhöhe entspitzt und die Seitentriebe und Früchte bis zu einer Höhe von etwa 60 cm entfernt. Es werden 4 bis 6 Gurken am Haupttrieb belassen. Das Absterben junger Früchte von der Spitze her, ist oft ein Zeichen von übermäßigem Fruchtansatz, aber manchmal auch von Kälte, Lichtarmut oder Nährstoffmangel. Beobachte deshalb Deine Pflanzen um unter Umständen handeln zu können.

Tomaten

Herbstgemüse im Sommer aussäen

Im Sommer musst Du auch schon an den Herbst denken, denn es ist Aussaatzeit für das Herbstgemüse.

Im Juni kannst Du aussäen:

  • Stangebohnen
  • Buschbohnen
  • Radieschen
  • Rettich
  • Wurzelpetersilie
  • späte Möhren
  • Radiccio

Von Mitte Juni bis 10. Juli Aussaatzeit für Zuckerhut. Er wird ab Anfang Oktober geerntet. Wenn Du Rote Rüben einlagern willst, solltest Du diese Mitte Juni aussäen und Ende Oktober ernten.

Und im Juni gibt's noch mehr zu tun!

Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Grünkohl, Kopfsalat, Eissalat, Pflücksalat, Bindesalat, Knollenfenchel, Porree und Stangensellerie werden jetzt gesetzt.

Im Juli solltest Du Dich Deinen Himbeeren widmen. Abgeerntete Himbeerruten werden bis zum Boden zurückgeschnitten. Von den Neutrieben lässt Du etwa 10 Stück pro laufenden Meter stehen. Das sichert auch im nächsten Jahr wieder eine üppige Ernte.

Obst, Gemüse & Kräuter Zu den Artikeln

Dünger im Sonner

Tipp: Der richtige Zeitpunkt zum Düngen

Damit Du Deinen Pflanzen nicht schadest, dünge nur bei bedecktem Himmel und geringer Hitze sowie Sonneneinstrahlung.

Gründüngung für abgeerntete Beete

Bevor sich der Herbst ankündigt, solltest Du noch ein letztes Mal düngen. Für ihren "Winterschlaf" brauchen die Pflanzen keine zusätzlichen Nährstoffe. Wenn Beete frei werden, zum Beispiel das Erdbeerbeet und dort kein Herbstgemüse angepflanzt wird, kannst Du dort eine Gründüngung aussäen. Gründündung bedeutet, dass bestimmte Pflanzen z.B. Bienenfreund, Lupinie oder Rot-Klee in einem abgeernteten Beet ausgesät werden.

Dadurch, dass sie das Beet vorübergehend «besetzen» lockern sie den Boden tiefgründig auf, wirken einer Verschlämmung entgegen, unterdrücken das Unkrautwachstum und verbessern allgemein das Bodenklima. Manche Sorten reichern den Boden mit Stickstoff an. Lass Dich vorher beraten, welcher Gründünger für Dein Beet der richtige ist.

Dünger Zu den Artikeln

Gewächshaus im Sommer

Wer alljährlich Probleme mit der weißen Fliege an seinen Tomaten im Gewächshaus hat, kann davon ausgehen, dass schon zum Anfang des Sommers die ersten wieder heimlich unterwegs sind und ihre Eier ablegen. Doch die erkennt man nur mit geschultem Auge. Dasselbe gilt für Spinnmilben, auch Rote Spinne genannt, an Gurken. Man sollte seine Pflanzen genau untersuchen und bei den ersten gefundenen Schädlingen oder sogar vorbeugend Nützlinge bestellen.

Ein effektiver Nützling gegen die weisse Fliege ist die Schlupfwespe Encarsia formosa. Gegen die Spinnmilbe hilft die Raubmilbe Phytoseiulus persimilis sehr gut.

Wer seine Kirschernte vor der Kirschfruchtfliege schützen möchte, der kann Gelbtafeln im Baum aufhängen. Diese Klebetafeln helfen bei der Früherkennung und Bekämpfung von Schädlingen.

Tipp

Wer im Sommer das Gewächshaus nutzt, der muss auf regelmäßiges Lüften achten. Öffne Lüftungen und Fenster damit sich die Hitze nicht staut und die Luft zirkulieren kann.

Beet - und Balkonpflanzen Zu den Artikeln

Themen, die Dich auch interessieren könnten

nach oben

HORNBACH verwendet Cookies. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr erfahren

Nous utilisons les cookies sur ce site pour améliorer votre expérience utilisateur. En poursuivant votre navigation sur ce site, vous confirmez votre accord quant à l’usage que nous faisons des cookies. Cliquez ici pour plus d'informations

x